Firmen sparen an Weiterbildung
Fachkräftemangel
Der Fachkräftemangel in Deutschland ist laut einer Studie des Vereins Deutscher Ingenieure ein hausgemachtes Problem. Firmen investierten zu wenig in Weiterbildung.
In Deutschland fehlen nach Angaben des VDI 25 000 Ingenieure
Das Potenzial eigener Fachkräfte werde nicht richtig eingeschätzt und gefördert, ergab die am Montag veröffentlichte Untersuchung. In den meisten Unternehmen finde keine gezielte Personalentwicklung statt.
Der Studie zufolge könnten Mitarbeiter nur an wenigen Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, die zudem oft an den Bedürfnissen vorbeigingen. Auch seien die Ausgaben für Weiterbildung und Personalentwicklung in den vergangenen Jahren trotz Ingenieurmangel nicht gestiegen.
Personalentwicklung wird dem Zufall überlassen
„Vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen wird die Personalentwicklung größtenteils dem Zufall überlassen. Dabei leiden diese Unternehmen besonders unter dem Fachkräftemangel“, sagte Willi Fuchs, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).
Für die Weiterqualifikation der Mitarbeiter müssten mindestens fünf Prozent der Arbeitszeit aufgewendet werden, forderte Fuchs. Bedingt durch den demografischen Wandel kämen nicht genügend hochqualifizierte Kräfte nach. Aus diesem Grund müsse in den bestehenden Mitarbeiterstamm investiert werden.
In Deutschland fehlen nach Angaben des VDI 25 000 Ingenieure. Viele Unternehmen beklagen, dass sie dadurch die gute Konjunkturlage nicht ausnutzen können.
sey/AFP
http://www.focus.de/jobs/arbeitsmarkt/fachkraeftemangel/fachkraeftemangel_aid_229578.html


Aufschwung… das ich nicht lache!
) mithalten wollen?
Mit geringqualifizierten ArbeitnehmerInnen wollen wir an der Weltspitze (die doch so gut und erstrebenswert für uns alle ist
Wer von unserer “Elite” denkt eigentlich noch langfristig?
Kommentar by Hannes — 18. Dezember 2007 @ 17:32