16. April 2008

Studierende verzweifeln am Bachelor

Filed under: Allgemein — Hannes @ 12:33

Nachdem im Februar die HIS Studie zur Studienabbruchquote erschien, gibt es nun zu Beginn des Semesters jede Menge weitere Negativschlagzeilen zum Bachelor-Studium: (siehe unten)
Höhere Zulassungsbeschränkungen als zuvor, zu viel Stress und Prüfungsangst, kein Lerneffekt.
Eine Studie der Techniker Krankenkasse zum Gesundheitsstand von Studierenden setzt Depressionen in Verbindung mit Studiengebühren und Bachelor-Reform. Die Deutsche Welle hat es aufgegriffen unter “Studieren mit Psychopharmaka”.
Report Mainz vom 7.4. spricht im Zusammenhang von Bachelorreform von “Hölle Hochschule” und “Bulimie-Learning”.
Auch Studierende mit Kind haben es nach den neuen Studienordnungen schwerer als zuvor, wie n-tv beschreibt.

Hölle Hochschule
Bachelor-Abschluss führt zu Studienabbruch
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=3220424/byvd14/index.html

Turbostudium: Studenten verzweifeln am Bachelor
http://www.welt.de/welt_print/article1898856/Turbo-Studium_Studenten_verzweifeln_am_Bachelor.html

Studieren mit Kind
http://www.n-tv.de/938386.html?050420080800

Unterwegs zu Bachelor und Master
Zwei Drittel studieren in neuen Programmen. Doch bereits 60 Prozent der Bachelor-Studiengänge sind zulassungsbeschränkt.
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/schule/Bachelor-Master;art295,2508801

Studieren mit Psychopharmaka
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3260813,00.html

Unistress und Prüfungsangst
Immer mehr Studierende nehmen Medikamente
Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Depressionen. Viele Studenten haben gesundheitliche Probleme. Das ergab eine Studie der Techniker Krankenkasse.
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3215824,00.html

Hier ist die Studie der Techniker Krankenkasse, auf die sich die Artikel beziehen
https://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-online.de/b01__bestellungen__downloads/z99__downloads__bilder/pdf/gesund-studieren,property=Data.pdf

Aus der Einleitung:
“Allgemein gelten Studierende immer noch als eine gesunde und privilegierte Bevölkerungsgruppe, die auf den ersten Blick keinen besonderen Bedarf an Gesundheitsförderung und Prävention hat. Forschungsergebnisse (Krämer et al. 2000, Basten et al. 1994, Holm-Hadulla/Soeder 1997) geben jedoch deutliche Hinweise darauf, dass beispielsweise im Bereich der mentalen Gesundheit Defizite bestehen. Darüber hinaus stellen die Auswirkungen der veränderten Strukturen im Hochschulbetrieb im Rahmen des Bologna-Prozesses alle im Setting Hochschule vor neue Herausforderungen.”

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