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8. November 2008

Global Action Day for Education in Frankfurt

Abgelegt unter: Nachrichten — Dano @ 18:44

In Frankfurt nahmen heute mehrere kleine Gruppen von Studierenden den „Global action day against commercialisation“ als Anlass, um mit verschiedenen bunten Aktionen auf den unterschiedlichen Campi die Studierenden darauf aufmerksam zu machen, wie sich die Hochschule durch die zunehmende Ökonomisierung verändert.

Am sogenannten „Protestbrunnen“ auf dem Campus Bockenheim der Goethe Uni gab es einen Infostand mit Musik, Redebeiträgen und Flugblättern zur aktuellen politischen Lage in Hessen. Zum Wintersemester 2008/2009 wurden die vorher eingeführten Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semster wieder abgeschafft. Dies ist wohl den massenhaften Studierendenprotesten im Sommer 2006 und einer Mehrheit gegen die Gebühren im Parlament zu verdanken. Nun sieht die Situation wieder anders aus, da die SPD am Dienstag nicht an die Spitze der Landesregierung gewählt wurde und es somit wahrscheinlich zu Neuwahlen kommt. Sollten CDU/ FDP diese Wahl gewinnen, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass Studiengebühren wieder eingeführt werden. Weiter wurde informiert über das Thema Kommerzialisierung im Hochschulbereich allgemein: So zum Beispiel über die Umstellung auf Bachelor und Masterstudiengänge, Werbung an Universitäten und über den Global Action Day.

Auf dem FH Campus wurde die Hochschule mit der Aktion „unspam your campus“ von jeglicher kommerzieller Werbung befreit, wobei eine Menge Plakate und Flyer entfernt wurden und im Müll landeten. Auch an der Uni Frankfurt wurde ein Einkaufswagen mit Werbeplakaten gefüllt und eine große Werbestellwand aus der Vorhalle entwendet. Kommerzielle Werbung hat in einer Hochschule nichts zu suchen!

Eine weitere Aktion fand auf dem Campus Westend der Goethe Universität statt. Hier haben einige Aktivisten die Studentenausweise bzw. die „Goethe- Card“ (siehe Artikel  http://de.indymedia.org/2008/11/231377.shtml) vieler Studierender kontrolliert. Nur wer sich mit dieser Card ausweisen konnte, durfte das Gebäude betreten. Viele Studenten sind der Aufforderung ohne weiteres nachgekommen.

Ein Tag voller Aktionen ist zu Ende, der Kampf gegen Kommerzialisierung von Bildung geht weiter!

One World – one Struggle
Education is NOT for sale
Bildungsaktivisten aus Frankfurt am Main

 

http://www.emancipating-education-for-all.org

 

Quelle: Indymedia

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