WikiLeaks als Vorbild
Die neugegründete Internetplattform BayernLeaks veröffentlichte einen Brief des Wissenschaftsministeriums. Das Wissenschaftsministerium des Freistaats gab inzwischen zu, dass der zweiseitige Brief echt sei. Die Kernaussage des Briefes: Die Hochschulen sollten die Einnahmen aus Studiengebühren schnellstmöglich irgendwie ausgeben, da sonst die Akzeptanz der Studiengebühren weiter sinke.
Auf der Seite von BayernLeaks wird der Brief ausführlich dokumentiert. Zwar sind die Tatsachen schon länger bekannt, allerdings ist es trotzdem beeindruckend die politische Verblendung des Wissenschaftsminister in Schriftform und von diesem unterzeichnet zu sehen.
Wir empfehlen einen Besuch der Seite und hoffen, dass BayernLeaks nicht zur Eintagsfliege wird, sondern noch weiter interessante Dokumente veröffentlicht.
Filed under: Allgemein — Daniel @ 17:41
LKA-Spitzeleinsatz gegen linke Szene in Heidelberg aufgedeckt
Nach neunmonatigem Einsatz ist am 12. Dezember 2010 in Heidelberg ein V-Mann des Landeskriminalamts Baden-Württemberg enttarnt worden. Als er von GenossInnen zur Rede gestellt wurde, gab er zu, sich nach einer Spezialausbildung seit dem Frühjahr Zugang zu verschiedenen offenen linken Gruppen verschafft zu haben… [...mehr auf indymedia.org...]
Filed under: Allgemein — Daniel @ 14:46
Kein Master ohne Zaster
Tausende Studenten finanzieren ihr Studium auf Pump. Und viele müssen es jetzt wohl wider Willen mit dem Bachelor beenden, denn die Banken fordern die Darlehen zurück. [...mehr auf SPIEGELonline]
Radikale Demokratie
Donnerstag, 2.12.
Brandl-Bräu
18:00 Uhr
Räte als Alternative zum Parlamentarismus
Die bayerische Räteregierung unter Kurt Eisner (1918/1919) konnte ihr radikal demokratisches Konzept nicht verwirklichen. Wie aktuell ist diese Rätetheorie heute, in Zeiten von Massendemonstrationen und Politikverdrossenheit? Was können wir aus seiner gescheiterten Umsetzung in der Münchner Räterepublik lernen?
Prof. Klaus Weber, Professor für Psychologie HS München, Vorsitzender Kurt-Eisner-Verein Bayern