Am 13. Februar findet in Dresden der größte Nazisaufmarsch Europas statt. Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis durch Dresden. Ihr Ziel ist es, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten.
Im Jahr 2010 werden allen antifaschistischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, der Friedens- und Umweltbewegung, der radikalen Linken, globalisierungskritischen Gruppen und gewaltfreien Aktionsgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet den Aufmarsch der Nazis verhindern.
Der SDS Regensburghat einen Bus nach Dresden organisiert, der am 13. Februar um 5 Uhr morgens vom Hauptbahnhof abfahren wird. Rückfahrt von Dresden ist am selben Tag gegen 19 Uhr. Der Unkostenbeitrag beläuft sich, je nach Zahl der Anmeldungen, auf 10 bis 15 Euro.
Für den Bus anmelden kann man sich unter: Dresden@sds-regensburg.de
Unterstützt die Dresdnerinnen und Dresdner und kommt am 13. Februar 2010 nach Dresden – gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!
Nähere Informationen unter: www.dresden-nazifrei.com
Am kommenden Freitag, den 29.Januar 2010 gründet sich der bayerische Landesverband des SDS. SDS-Hoschulgruppen vieler bayerischer Universitäten werden ab 18 Uhr im Büro der Bundestagsabgeordneten der Linken, Kornelia Möller, in der Obermünstergasse 4, eine gemeinsame Satzung verabschieden und über künftige Zusammenarbeit diskutieren.
Einer der größten und beliebtesten Hochschulstandorte Bayerns schlägt Alarm: Über 17.000 Regensburger StudentInnen finanzieren immer größere Teile eines regulären Bibliothekbetriebs. Trotz ihrer Beiträge droht den Studierenden jedoch nun sogar die Schließung des Physiklesesaals, der neben Wassereinbrüchen auch sich herauslösenden Teer und abbröckelnde Betonstücke zu verzeichnen hat. Grund dafür sind jahrzehntelange Versäumnisse des Freistaats bei der Sanierung der Universitäten. Die Wirtschaftskrise und ihre Konjunkturpakete stellen bei der völlig verspäteten Renovierung nun auch noch einen Glücksfall für die Landesregierung dar, durch die weiter Verantwortung abgeschoben werden kann, statt Bildung endlich wirklich zur Ländersache zu machen. Hinzu kommt die weitere Kürzung staatlicher „Sondermittel“ um 20% für die Öffnungszeiten der Bibliothek. Stück für Stück werden die Studierenden auch hier gezwungen, freistaatliche Verantwortungslosigkeit zu kompensieren und so kaum echte Verbesserungen ihrer Studienbedingungen zu erfahren. Der Bezug auf den Status „Sondermittel“, die jederzeit abgezogen werden könnten, überzeugt dabei nicht im Geringsten. Angesichts überfrachteter Stundenpläne und StudentInnen mit Nebenjobs sind Öffnungszeiten in den Abendstunden und am Wochenende kein nobles Geschenk sondern ernsthafte und realistische Forderungen angesichts einer harten Realität. Am problematischsten erscheint jedoch, dass eine viele Teilbereiche umfassende Universitätsbibliothek - wie die Regensburger - gerade einmal zwei Millionen Euro für Bücher aus staatlichen Geldern erhält. Dieser Betrag ist seit Jahren unverändert geblieben, obwohl es im Bereich der Lehrbücher zu durchschnittlichen Preissteigerungen pro Jahr um etwa 8% kommt, in den Naturwissenschaften sogar um bis zu 16%. Ohne die inzwischen jährlichen drei Millionen Euro aus Studienbeiträgen würde die Universitätsbibliothek an unerträglicher Mangelausstattung leiden. Somit stellen inzwischen eher die Studienbeiträge die Regelfinanzierung dar, als die staatlichen Gelder. Dies löst Unverständnis und Empörung unter den Studierenden aus, hat die Landesregierung doch seit geraumer Zeit die Wichtigkeit der Investition in Bildung für die Zukunft betont. Bislang war es allgemeiner Konsens, dass eine umfassend geöffnete und gut ausgestattete Bibliothek zur Grundausstattung von bayerischen Universitäten und Hochschulen gehört. Sollte sich die Landesregierung weiterhin über diese missliche Situation der Studierenden hinwegsetzen, sind die StudentInnen bereit, erneut auf die Barrikaden zu gehen.

Liebe FreundInnen,
liebe GenossInnen,
mit einiger Freude verfolgen wir seit Tagen euren Kampf um die Uni. Wir unterstützen dabei nicht nur eure Forderungen, sondern auch die Art und Weise wie ihr diese durchsetzen wollt. Obwohl wir diesen Sommer nicht so weit gegangen sind wie ihr jetzt betrachten wir euer beherztes Vorgehen mit Bewunderung und sehen die dauerhafte Besetzung von Räumen der Universität als richtiges, weil notwendiges Mittel, studentische Interessen durchzusetzen. Ihr seid viele, ihr seid einig, ihr seid gut organisiert!
Der Bologna-Prozess verläuft sowohl in Österreich als auch Deutschland katastrophal, die Ökonomisierung der Hochschulen schreitet voran. Diese Entwicklung ist keine spezifisch hochschulpolitische, sondern systemimmanent! Auf längere Sicht muss sie auch als solche behandelt werden. Konsequente Kapitalismuskritik muss deswegen mit der gewollten Politisierung der Schulen einhergehen. Wir finden es daher großartig, dass ihr den Protest auch dazu nutzt, tiefgreifende inhaltliche Diskussionen darüber zu führen wie Bildung aussehen kann und muss.
Seid kritisch, seid fortschrittlich. Denkt revolutionär!
In tiefer Solidarität:
Der sozialistisch-demokratische Studierendenverband Regensburg
Die große Semesterabschluss-Party des SDS Regensburg.
Am Donnerstag, den 23. Juli feiert der SDS Regensburg das Ende des Semesters. Mit dabei sind drei hochkarätige Bands:
Stattfinden wird die Feier im Keller der Alten Mälzerei; Einlass beginnt um 21 Uhr, um 21:30 Uhr beginnen die Konzerte.
Eintritt: 4 Euro
Also: Bis Donnerstag!

Der SDS Regensburg hat eine Fragebogen entworfen, der sich damit befasst, wie Studierende den Bologna-Prozess wahrnehme, welche Erwartungen sie haben, ob sie die Umstellung überhaupt wahrnehmen…
Zu finden ist die Umfrage unter www.wie-studieren.de.
Mitmachen!
Am 23. Mai 2009 findet anläßlich der 60 Jahr-Feier des deutschen Grundgesetzes das Fest für Grundrechte auf dem Regensburger Bismarckplatz statt.
Beginn ist 14:00 mit einer Kundgebung am Bismarkplatz. Das Fest dauert bis 20:00 Uhr.
mehr Infos…
Ab Montag, den 04.05.09 beteiligt sich der SDS-Regensburg am Protestcamp gegen Studiengebühren am Campus der Uni Regensburg.
Vom 4. bis zum 6. Mai 2009 macht der “Zug der Erinnerung” Station am Regensburger Hauptbahnhof auf Gleis 1.
“Der “Zug der Erinnerung” besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt wird. Ob aus Skandinavien oder aus Südgriechenland: Über Tausende Kilometer verschleppten die SS, das Reichsverkehrsministerium und die “Deutsche Reichsbahn” über 1 Million Kinder und Jugendliche. Die Fotos der Opfer und ihre letzten Briefe, die sie aus den “Reichsbahn”-Waggons warfen, stehen für das Los der Millionen, die in den Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet wurden. ” (http://www.zug-der-erinnerung.eu/ausstellung.html)
Mehr Information unter http://www.zug-der-erinnerung.eu
Wie die SDS-Gruppen an vielen anderen deutschen Hochschulen veranstaltet jetzt auch der SDS Regensburg im Sommersemester 2009 einen Marx-Lesekreis. Wir beginnen diese Veranstaltungsreihe am Mittwoch, den 29.4.09, mit einem Vortrag in der Gaststätte Antoniushaus, Mühlweg 13, um 19:30 Uhr.
Ort: Gaststätte Antoniushaus, Mühlweg 13
Zeit: 29.4.09, 19:30 Uhr
Geplant sind weitere Treffen jeden Mittwoch, genaue Daten finden sich in Kürze hier auf dieser Website.
Wir treffen uns regelmäßig jede Woche, montags, (der 27.4. ist hier eine Ausnahme) im Zimmer 4.
Für alle, dies nicht kennen: Zimmer 4, Werftstraße 15, 93059 Regensburg (Google Maps)
Schaut gerne vorbei, wenn ihr Interesse habt.
Die alljährliche Demo - Beginn: 9:00 Uhr Gewerkschaftshaus / Paradiesgarten, Richard-Wagner-Straße
In der bayernweiten Aktionswoche gegen Studiengebühren findet in Regensburg am 13.5. eine Demonstration statt.
Treffpunkt: 14:00 Uhr and der Kugel
Anschließend Demozug über Galgenberg, Maximilianstraße zum Neupfarrplatz. Dort dann Abschlußkundgebung mit verschiedenen Rednern, u.a. mit Irngard Freihofer (Stadtrat, GEW)
Ein breites Bündnis aus Gewerkschaftsgliederungen, Erwerbslosen- und Sozialprotest-organisationen, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac, entwicklungspolitischen und antikapitalistische Gruppen mobilisiert unter dem Motto “Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft†für den 28. März zu Demonstrationen in Berlin und Frankfurt am Main gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung. Die Proteste finden im unmittelbaren Vorfeld des so genannten Weltfinanzgipfels der G20 am 2. April in London statt. Die Veranstalter erwarten mehrere zehntausend Menschen.
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