Diskussion- und Informationsveranstaltung
Sonntag, 30.01.
L.E.D.E.R.E.R. Lederergasse 25
18:30 Uhr
Letztes Jahr gelang es zum ersten Mal den größten Nazi-Aufmarsch Europas in Dresden zu blockieren. Daran wollen wir auch 2011 anknüpfen. Deshalb laden die
Aktion Schwarz-Rot Sulzbach-Rosenberg und
SJD – Die Falken Regensburg euch herzlich zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema ein.

Flyer
Ruam spielen gegen Sicherheitskonferenz
Freitag, 04.02.
Marienplatz, München 19:00 Uhr
Im Rahmen der Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz tritt die Regensburger Band in München auf. Die Band, welche pünktlich zur Sicherheitskonferenz auch ihr neues Album “Koan Kriag für Nix und Neamad” herausbringt, ist bereits bekannt für ihren musikalischen Einsatz gegen die Übel dieser Welt.
Universität Regensburg lädt zur gemeinsamen Pressekonferenz
Um auch die breite Öffentlichkeit über die dramatischen Auswirkungen des Bayerischen Sparpakets auf den Regensburger Campus zu informieren, lädt die Universität Regensburg zu einer Pressekonferenz ein, die am Dienstag, 2. November 2010, um 12.30 im Senatssaal der Universität stattfinden wird. Da die Kürzungen den gesamten Campus – die Lehrenden wie die Lernenden – gleichermaßen unter Druck setzen und beeinträchtigen, werden sich der Rektor der Universität und die Studierendenvertreter gemeinsam zu Wort melden. [...mehr auf uni-regensburg.de]
Workshop Frühsozialismus
Freitag, 29.10.
DGB-Jugendraum
16:00 Uhr
In diesem Workshop wollen wir Theorien und Ideale der sogenannten „Frühsozialisten“ diskutieren. Ihre Ansichten fristen innerhalb linker Theorien ein Nischendasein. Die Übermacht des wissenschaftlichen Sozialismus hat wesentlich dazu beigetragen. Gerade deshalb ist aber die Auseinandersetzung mit Ideen von Fourier, Blanqui, Owen, u.a. lohnenswert und für das Verständnis linker Politik unverzichtbar.
Katja Ertl, Martin Oswald, Uni Regensburg
Gegen den Strom I
Dienstag, 2.11.
L.E.D.E.R.E.R.
19:00 Uhr
Anders, vertraut. Zur post-kolonialen Kritik kultureller Wahrheiten
Andersartigkeit befremdet, Fremdheit verängstigt. Die aktuelle Integrationsdebatte zeigt, dass die Dramatisierung kultureller Differenzen Konjunktur hat. Solchen Debatten liegen oft Stereotypisierungen zugrunde, die insbesondere von postkolonialen Theorien beleuchtet werden. Dieser Vortrag soll die Inszenierung von Andersartigkeit und ihre Anwendung im politisch-kulturellen Diskurs näher erläutern.
Marie Ketzscher, M.A.
Blockfreiheit und Arbeiterselbstverwaltung
Donnerstag, 4.11.
Brandl-Bräu
18:00 Uhr
Jugoslawiens Sonderweg
In Titos Jugoslawien wurde die Idee der Arbeiterselbstverwaltung in den Betrieben sehr gefördert. Außenpolitisch pendelte Jugoslawien zwischen Ost und West und initiierte die Gruppe der Blockfreien.
Wie war die Demokratisierung in den kleinsten Zellen der Produktion organisiert? Welche Widersprüche und Widerstände entstanden dabei?
Daniel Behrens, Student PH Ludwigsburg, Die LINKE
Rätedemokratie und Anarchismus
Mittwoch, 10.11.
RESI
18:00 Uhr
Kein Mensch sollte über andere herrschen dürfen – auch dann nicht, wenn er gewählt wurde. Das war schon immer die Grundüberzeugung aller AnarchistInnen. Wie können aber politische Entscheidungen ohne Regierung getroffen und durchgesetzt werden? Seyferth stellt den Lösungsvorschlag der Rätedemokratie, einer föderalen politischen Struktur, die „von unten“ her funktioniert, vor.
Dr. Peter Seyferth, Geschwister-Scholl-Institut, LMU München
Gegen den Strom II
Dienstag, 16.11.
L.E.D.E.R.E.R.
19:00 Uhr
Dialektik der literarischen Aufklärung.
Zum Verhältnis von Literatur und Kritik
Die Vorstellung, dass Literatur und Kunst eine kritisch-subversive Rolle im Verhältnis zu gesellschaftlichen Machtformationen spielen können, begleitet die Kulturgeschichte seit ihren Anfängen. Spätestens seit der Schwelle zur Moderne wird sie periodisch mit immer neuen Konzepten gefüllt. Nach einem kurzen Überblick über diese Situation und ihre Dialektik, der auch Methodenfragen der Literaturanalyse berücksichtigen möchte, wird die Darstellung von zwei literaturwissenschaftlichen Forschungsprojekten, zur Bedeutung des Traums und zur Funktionsweise des Monströsen bei Kafka, exemplarische Einblicke in das Thema geben.
Rasmus Overthun, M.A., Oliver Mertens, M.A.,
beide Institut für Germanistik, Uni Regensburg
Vom Aufbruch zum Umbruch
Mittwoch, 17.11.
Brandl-Bräu
19:00 Uhr
Am 09.09.1989 trafen sich dreißig Oppositionelle aus der DDR in einem Privathaus bei Berlin um über die Gründung einer legalen oppositionellen Vereinigung zu diskutieren. Im Gründungsaufruf des „Neuen Forums“ wurde dann ein „demokratischer Dialog“ gefordert und die bestehenden Verhältnisse in der DDR kritisiert. Böttger berichtet von diesem Treffen, den Schwierigkeiten mit den DDR-Offiziellen und der programmatischen Ausrichtung des „Neuen Forums“ und ordnet dieses in den damalige politischen Gesamtkontext ein.
Martin Böttger, Gründungsmitglied des Neuen Forums, MDL a.D.
Gegen den Strom III – Widerständige Körper
Dienstag, 23.11.
RESI
18:00 Uhr
Geschlecht anders denken: Beauvoir und Butler im Gespräch.
Simone de Beauvoir postuliert in den 50ern erstmals, dass Biologie kein Schicksal ist, und tritt für die Befreiung der Frau ein. Judith Butler stellt darüber hinaus in den 90ern die Unterscheidung zwischen Natur und Kultur infrage und ruft zur Subversion der Geschlechter auf. In diesem Gespräch werden die Positionen beider PhilosophInnen debattiert, die die Radikalität des anderen Denkens verkörpern.
Magdalena Scherl, M.A., Kathrin Morgenstern, M.A.,
beide Institut für Politikwissenschaft, Uni Regensburg
Studierende fragen – Ein marxistischer Ökonom antwortet
Mittwoch, 24.11.
AStA
11:30 Uhr
Altvater referiert am 23.11., 20 h, im
Ev. Bildungswerk über „Die Jahrhundertkrise von Finanzen und Natur“. Am Tag danach wird er mit uns in lockerer Atmosphäre im AStA diskutieren. In der offenen Diskussion soll es u.a. um Ökologie, Realsozialismus, Kapitalismus und linke Utopien gehen!
Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin, em. Professor für Politische Ökonomie FU-Berlin, Mitglied des historischen SDS und heute im wissenschaftlichen Beirat von Attac trug wesentlich zur Entwicklung einer marxistisch geprägten politökonomischen Theorie bei.
Karl Marx
Mittwoch, 24.11.
Brandl-Bräu
20:00 Uhr
Revolutionär oder Anatom des Kapitalismus?
Marx wurde zum Anatomen des Kapitalismus, als dieser sich als Hindernis bei der Verwirklichung des Vorhabens erwies, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“.
Hat Karl Marx in seinen wissenschaftlichen Arbeiten „nur“ eine Kritik am Kapitalismus formuliert hat oder aber ist er, seinem politischen Ziel gemäß, für die Abschaffung der kapitalistischen Gesellschafts-ordnung selbst eingetreten?
Prof. Georg Fülberth-Sperling, em. Professor für
Politikwissenschaft, Uni Marburg
Was war welche Linke?
Donnerstag, 25.11.
Brandl-Bräu
19:00 Uhr
Der Freiburger Soziologe Wolfgang Eßbach zählt zu den großen Kennern der Junghegelianer, der Kritischen Theorie und des französischen (Post-)Strukturalismus. In diesem Kontext nimmt auch das Werk von Karl Marx einen bedeutenden Platz im Denken Eßbachs ein. Der emeritierte Lehrstuhlinhaber für Kultursoziologie an der Uni Freiburg wird in seinem Vortrag der Frage nachgehen was welche Linke war und diesbezüglich einige notwendige Aufräumarbeiten vornehmen.
Prof. Wolfgang Eßbach,
em. Professor für Kultursoziologie Uni Freiburg
Der Sozialismus in Venezuela und Kuba
Montag, 29.11.
Haus der Begegnung
19:00 Uhr
Kamingespräch
Rusmel Muñoz ist gebürtiger Venezuelaner, er kam vor 5 Jahren nach Deutschland. Muñoz spricht mit uns über die “Defekte Demokratie” und berichtet über die aktuelle Situation im Land.*Rainer Barbey promovierte bis 2006 über den deutschen Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger und doziert seit 2009 an der Universität Regensburg. Hans Magnus Enzensbergers Jahr in Kuba (1968) veranlasste uns dazu, den Enzensberger- Spezialisten Barbey zu unserem Kamingespräch einzuladen.
Rusmel Muñoz, Uni Regensburg
Dr. Rainer Barbey, Institut für Germanistik Uni Regensburg
Aufbruch in eine linke Zukunft?
Dienstag, 30.11.
Brandl-Bräu
19:00 Uhr
Auf dem Abschlusspodium diskutieren die TeilnehmerInnen über die Frage, was „links sein“ für die Zukunft bedeutet und wie die verschiedenen Akteure dabei interagieren. Soziale Bewegung, theoretische Durchdringung und parlamentarische Mehrheiten sind drei Aspekte einer möglichen Antwort. Wie können sie zusammenwirken, wo stoßen sie aneinander?
Almut Woller (SDS), Christina Kaindl (soziale Kämpfe),
Philipp Dees (Jusos), Pedram Shahyar (attac)